Markus Lukestik

Dr. Markus Lukestik

Arzt für Allgemeinmedizin Ordinationszeiten
alle Kassen; Homöopathie Privat
ÖÄK Homöopathie
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und Do 16:00-18:00

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Homöopathie

“Des Arztes einziger und höchster Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen” S. Hahnemann

Schon während meines Medizinstudiums war ich auf der Suche nach einer ergänzenden ganzheitlichen Therapiemethode – welche ich in der klassischen Homöopathie gefunden habe. Eine nach den Grundsätzen der Homöopathie gewählte Arznei aktiviert die Selbstheilungskräfte der erkrankten Person. Anwendbar ist diese Methode sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen. Homöopathie kann auch während einer laufenden schulmedizinischen Behandlung angewandt werden.

Was ist Homöopathie?

Die klassische Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die von Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet wurde.

Die von Hahnemann entwickelten Grundprinzipien der klassischen Homöopathie sind bis heute gültig und definieren die klassische homöopathische Behandlung.

Arzneiquellen sind:

Pflanzen (z.B. Belladonna – Tollkirsche, Pulsatilla pratensis – Kuhschelle,…)

Mineralien, Salze, chemische Substanzen (z.B. Silicea – Kieselerde, Natrium muriaticum – Kochsalz, Phosphorus – Phosphor, Acidum phosphoricum – Phosphorsäure)

Tierische Ausgangsstoffe (z.B. Sepia succus – Tinte vom Tintenfisch, div. Tiergifte usw.)

Krankheitsprodukte – Nosoden (z.B. Carcinosinum – Krebsgewebe)

In der homöopathischen Arzneimittelprüfung nimmt eine Gruppe von gesunden Personen eine Arznei für einen definierten Zeitraum ein. Die dabei entstehenden Symptome sowohl im körperlichen, als auch im seelisch-geistigen Bereich, werden genau dokumentiert. Auf diesem Weg erfahren wir die Wirkung der untersuchten Arznei auf den Gesunden.

Ähnlichkeitsprinzip

Das Ähnlichkeitsprinzip ist die Hauptsäule der Homöopathie und wurde von Hahnemann folgendermaßen beschrieben: “Wähle um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll”

Der Patient erhält also eine Arznei, die am Gesunden ähnliche Symptome erzeugen kann, an denen der Kranke leidet. Wir orientieren uns hier bei der Auswahl der homöopathischen Arznei nicht nur an den üblichen Krankheitsbeschwerden wie Fieber, Schmerzen, Übelkeit usw. sondern hauptsächlich an den Symptomen, welche den Patienten in seiner Individualität von anderen Personen (in seiner Erkrankung) unterscheidet. Beispiele hierfür sind z.B. Durst/Durstlosigkeit, Schwitzen/Trockenheit, zeitlicher Verlauf, Schmerzqualitäten, Gemütsverstimmungen usw.

Potenzierung

Um Nebenwirkungen zu vermeiden entwickelte Hahnemann das Prinzip der Potenzierung. Hier wird die Arznei stufenweise verdünnt und verrieben bzw. verschüttelt. Dieser Vorgang wird bei sogenannten Hochpotenzen soweit fortgeführt, bis ab einem bestimmten Verdünnungsverhältnis kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist. Die Potenzierung ist daher auch das umstrittenste Element der Homöopathie. Man geht davon aus, dass durch den Potenzierungsvorgang die reine Information der Ausgangssubstanz konzentriert wird. Der genaue Wirkmechanismus der Hochpotenzen ist bis heute nicht geklärt. Man nimmt an, dass die Wirkungsentfaltung der Hochpotenzen auf Resonanzphänomene zwischen Arznei und Patient beruht. In mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen konnte ein Wirkungseffekt von Hochpotenzen nachgewiesen werden.

Zusammenfassend bezeichnet man eine Behandlung dann als homöopathisch, wenn der Patient

eine Arznei (und keine Mischungen) erhält, die nach dem

Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt und in

potenzierter Form verabreicht wird.

Welche Erkrankungen kann man homöopathisch behandeln?

Alle Erkrankungen, bei denen der Organismus noch die Möglichkeit hat, sich selbst zu regulieren bzw. zu heilen. Die Frage ist leichter zu beantworten indem man die Grenzen der Homöopathie betrachtet:

Erkrankungen, wo Organzerstörung vorliegt, Organe fehlen, oder eine rein mechanische Ursache vorliegt, sind einer homöopathischen Behandlung nicht zugänglich. Beispiele sind: Leberzirrhose, insulinpflichtiger Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion nach Schilddrüsenoperation, Knochenbruch etc.

Beispiele für homöopathisch behandelbare Erkrankungen sind:

Hauterkrankungen
Verdauungsstörungen
Atemwegserkrankungen
Allergien
hormonelle Störungen
chronische Schmerzzustände
rheumatische Erkrankungen
akute Infekte
seelische Erkrankungen
etc.

Da die homöopathische Behandlung von den Krankenkassen nicht honoriert wird, verrechne ich diese privat. Nähere Informationen zu den Kosten erhalten sie in der Ordination. (Die Auflistung von Arzthonoraren auf einer Homepage ist gesetzlich untersagt)

Meine homöopathische Ausbildung:

Grundkurse bei der SIH Wien (1998)
Absolvent des Augsburger Dreimonatskurses (2001)
Hospitation in der Clinica Santa Croce bei Dr. Dario Spinedi und Jens Wurster, Tessin, Schweiz (2004)
OÄK Diplom für Homöopathie bei der ÖGHM Wien (2009)
regelmäßige Weiterbildungen bei den österr. Homöopathiefachgesellschaften und in Deutschland
regelmäßige Supervision bei Dr. Franz Swoboda, Mautern seit 2011
seit 2015 Anwendung des Symptomenlexikons

Weiterführende links zum Thema Homöopathie:

www.oeghm.at
www.aekh.at
www.sih.at
www.hahnemann.at
www.remedia.at
www.impf-info.de